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Die GEschichte

Ursprünglich wurde die 20x24 Kamera von Edwin Land und seinem Team, für eine anstehendes Shareholder Meeting gebaut. Den Gästen wollte Land auf einem noch größeren Material als 8x10, die Qualität des Polaroid Materials präsentieren.

Land sagte in diesem Zusammenhang: „Das ästhetische Ziel der neuen Kamera besteht darin, denjenigen ein neues Ausdrucksmittel zur Verfügung zu stellen, die ein künstlerisches Interesse, an der Welt um sie herum, haben.“

In den siebziger Jahren hat Polaroid einen Prototypen sowie fünf weitere dieser unglaublichen Riesen-Kameras gebaut.

 
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Edwin Land sah mit der 20x24 Kamera die Möglichkeit Künstlern ein Medium für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen. Es sollte ein Bindeglied zwischen dem Massenmarkt und Fine Art Fotografie unterstreichen. Beim Polaroid Trennbildfilm ging es bereits von Anfang an um Fine Art Photography. Viele Künstler wussten das zu schätzen und zu nutzen. Und dabei ging es nicht nur um die Qualität und die Langlebigkeit des Materials, sondern auch um das kreative Potential, das im Polaroid-Material steckt, dessen Unkontrollierbarkeit sowie die Möglichkeiten der Veränderung oder Verfremdung.

 
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Die Ergebnisse kann man noch heute bewundern. Denn entgegen manch missverständlicher Interpretation, ist das Polaroid-Bild alles andere als vergänglich. Man kann in aller Welt - in Museen, Gallerien und Sammlungen - sehr alte Polaroids bestaunen.

Ein solches Bild ist weder reproduzierbar, noch kann man es erneut ausdrucken. Bei einem Polaroid Bild kann man sich sicher sein, dass es stets ein Original ist. Es ist äusserst faszinierend zu wissen, dass das, was man in den Händen hält, durch die Hand des Künstlers gegangen ist. Polaroid zu sammeln bedeutet Originale von unvergleichlicher Qualität zu besitzen.

 
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Die erste 20x24 Land Camera - der Prototyp - befindet sich im Harvard Museum of Scientific Instruments, in Geschenk an Edwin Land zu seinem Ruhestand im Jahr 1982 und war Teil der Hinterlassenschaft Lands Rowland Foundation an die Harvard Universität.

Kamera #2 ist im 20x24 Studio New York bei John Reuter und wird hin und wieder im Lincoln Center und Downtown für Fotoshootings gebraucht. In Boston hatte Elsa Dorfman ihr Portrait Studio mit Kamera #3. Kamera #4 ist ebenfalls nicht mehr in Funktion und steht in Enschede in einem Lagerhaus.

 
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Die Berliner #5 war die letzte Kamera, die in den 70ern von Polaroids “Metall- und Holzverarbeitungsabteilung”, unter der Leitung von John McCann, gebaut wurde.

#5 kam in den 90ern vornehmlich in Europa zum Einsatz. Jan Hnizdo, der das 20x24 Studio aus dem Deutschland HQ leitete, brachte die Kamera in den späten 2010er Jahren nach Prag, wo er am Wenzelsplatz eine Studio eröffnete.

2019 erwarb Markus Mahla die letzte Polaroid 20x24 Land Camera und gründete das 20x24 Studio in Berlin.

 
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